Krav Maga - Krav Maga Rostock

KRAV MAGA ROSTOCK
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KRAV MAGA ist ein modernes und sehr effektives Selbstverteidigungssystem. Es wurde entwickelt, um Personen, auch körperlich schwächere Männer oder Frauen, durch das Erlernen einfachster Techniken, in die Lage zu versetzen, jegliche aggressive Bedrohung abwehren zu können.


Ziel ist es, innerhalb kürzester Zeit verteidigungsfähig zu werden!!!


Im KRAV MAGA werden Techniken unterrichtet, die gegen einen oder mehrere, evtl. bewaffnete, Angreifer eingesetzt werden können. Dabei werden alle Distanzen bedacht. Ziel dieser Selbstverteidigung ist nicht der Sieg über den Gegner, sondern das schnellstmögliche Lösen der Konfliktsituation. Hierbei wird vor allem sehr großer Wert auf die Verhältnismäßigkeit gelegt. Die Basis des Systems bilden natürliche, bei jedem bereits vorhandene Reflexe. Diese müssen nicht erst langwierig eintrainiert werden und sind auch unter extremen psychischen Druck schnell abrufbar. Die Reflexe werden durch direkte, einfache und effiziente Techniken ergänzt. Damit ist eine möglichst schnelle Beendigung der Aggression gewährleistet.
Wie ist KRAV MAGA entstanden?


Entstanden ist das Krav Maga durch einen osteuropäischen Juden. Sein Name war Imrich (Imi) Lichtenfeld. Er wurde 1910 in Budapest geboren und wuchs in den dreißiger Jahren in der Tschechoslowakei auf.

Sein Vater Samuel war Polizist und Selbstverteidigungslehrer und hat ihn sehr stark geprägt. Samuel Lichtenfeld gründete vor seiner Polizeizeit einen Club für Gewichtheben und Kraftsport. Damit legte er auch den Grundstein für Imis Werdegang.

In den 1930ern war er ein Athlet in verschieden Disziplinen – vor allem aber im Boxen und Ringen. Aber er war auch sehr Erfolgreich als Turner und Tänzer. Von seinem Vater wurde er in den Techniken des Jiu Jitsu unterrichtet.

In den späten 1930ern kam es in der Slowakei zu antisemitischen Ausschreitungen, was dazu führte das Imi eine Schutztruppe aus jüdischen Boxern und Ringern zusammenstellte, welche die jüdische Bevölkerung beschützte. In den dabei entstehenden Straßenschlachten lernte er, dass sportliche und kunstvolle Techniken sich dafür nicht eigneten. Daraufhin fing er an die Grundlagen für eine effektive Nahkampfausbildung zu entwickeln und zu lehren.

1940 musste er aus der Slowakei fliehen und gelangte nach England, wo er einige Zeit bei der britischen Armee verbrachte 1942 nach Palästina. Als Mitglied der dortigen Untergrundorganisation Hagana erteilte er dort Unterricht in Nahkampf. Aus diesem Unterricht entwickelte sich das Krav Maga.
Nach der Gründung Israels (14.05.1948) wurde Imi Chefausbilder für Leibesertüchtigung und Krav Maga in der israelischen Armee(Zahal), an der School of Combat Fitness, wo er mehr als 20 Jahre lehrte. Da das Krav Maga auch den Bedürfnissen der zahlreichen einfachen Soldaten entsprechen sollte, war es sein Ziel, auch den sogenannten „Schreibstubensoldaten" in einer kurzen Zeit verteidigungsfähig zu machen. Auch sollten einmal erworbene Kenntnisse sich schnell wieder auffrischen lassen.

Nach seiner Zeit in der Israelischen Armee sollte dieses System auf die Bedürfnisse von Zivilpersonen angepasst werden. Er wollte das, undabhängig von Geschlecht und Alter, jeder sich und seine Familie mit der Hilfe von Krav Maga schützen kann. Er bildete Instruktoren aus und baute Schulen in ganz Israel auf.

Ab 1981 begann Imi dann das Krav Maga im Ausland zu verbreiten, anfangs vor allem in den USA.
Am 09.01.1998 starb Imrich Lichtenfeld in Netanya, Israel. Bis zuletzt hat er an den Methoden des Krav Maga gearbeitet und sie weiterentwickelt.

Da Krav Maga sich stetig weiterentwickelt, ist es bis heute eines der besten und anpassungsfähigsten SV-Systeme überhaupt.
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